
| Jahresprogramm 2012 Januar | Februar | MÄRZ | April | mai | juni | juli | august | september | oktober | november | dezember | |
JANUAR In den letzten Jahren erfährt das Medium Zeichnung ein großes Comeback. Lange im Schatten der Malerei stehend, etabliert sich die subtile Technik zunehmend. Gerade bei jungen Kunstsamm- lern ist die Grafik heute zum beliebten Sammelobjekt geworden, sind doch die Formate ebenso wie die Preise der Papierarbeiten oft überschaubar, ohne dass eine künstlerische Qualität zu wün- schen übrig lässt. In dem unterirdischen Ausstellungs-„Tunnel“ direkt am Düsseldorfer Rheinufer führt uns die Kuratorin Gertrud Peters durch die Ausstellung „Fine Line“ mit Arbeiten unter a derem von Andreas Breunig, Ben Cottrell, Russlan Daskolov, Lutz Driessen, Ramon Graefenstein, Behrang Karimi, Theresa Reusch, Agnes Scherer und Jana Schröder. Das stille und lange unter- schätzte Medium entwickelt sich hier zu einem spannenden Experimentierfeld für raumgreifende Werke, monumentale Wand- arbeiten und explosive Farbspiele. Die besondere Atmosphäre des hippen Ausstellungsortes können wir im Anschluss bei einem gemeinsamen Abendessen im hauseigenen Bistro genießen.
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nach oben» Wie jedes Jahr öffnet die Düsseldorfer Kunstakademie ihre Pforten für die Öffentlichkeit und wir sind dabei! Keine andere Kunsthochschule hat so viele namenhafte KünstlerInnen her- vorgebracht und rühmt sich auch heute noch mit erstklassigen Professoren wie Katharina Fritsch, Andreas Gursky, Rosemarie Trockel, Peter Doig und vielen anderen. Während des alljährlichen „Rundgangs“ präsentieren die Studenten ihre neuesten Arbeiten in einem experimentellen und unkonventionellen Rahmen. Ein unverzichtbares Angebot also, einen oder gleich mehrere Blicke in die heiligen Gefilde jüngster Kunstproduktion zu werfen und frische Akademieluft zu schnuppern.
Freitag, 24.02.2012 | Atelierbesuch Insbesondere bei jungen Künstlern ist es spannend, sie über län- gere Zeiträume zu begleiten und ihren Werdegang zu beobachten. Erst dann entsteht nämlich oftmals die Grundlage, eine enge Beziehung zu einem künstlerischen Œuvre aufzubauen. Der Maler und Bildhauer Max Frintrop ist für uns Kirschen- pflücker kein Unbekannter mehr. Bereits 2009 lernten wir den jungen Künstler in seinem Atelier im Mediapark kennen und konnten uns von seiner künstlerischen Originalität auch in unserer Ausstellung „Rundblick 2010“ überzeugen. Max Frintrops Werkansatz zeichnet sich durch die Zusammenführung zweier Medien aus: der Malerei und der Bildhauerei. Geometrische Konstruktionen aus Holzstäben treten aus bemalten Leinwänden hervor. Die räumliche Struktur, selbst in Farbe getaucht, ist der Malerei hier untergeordnet. Frintrops Installationen mit Stangenkuben und -würfeln sind monumental und filigran zugleich. Inspiriert von Science Fiction verleiht Frintrop seinen Arbeiten eine geheimnisvolle Dimension, ohne dass sie ihre formale Komplexität einbüßen.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- nach oben» Sonntag, im März 2012| Living with Art Nach unserem nicht nur sehr angenehmen, sondern auch auf- schlussreichen Besuch der Privatsammlung von Gérard Goodrow im Frühling vergangenen Jahres möchten wir die Reihe „Living with Art“ fortsetzen. Im März haben wir die einmalige Gelegenheit, einen Blick in die privaten Räume eines Sammlerpaares in Köln zu werfen. In intimer Atmosphäre bekommen wir einen Eindruck davon, was es bedeutet, Kunst zu sammeln und sich mit dieser Tag für Tag zu umgeben. Wie entwickelt sich zum Beispiel eine solche Privatsammlung und wie verändert sich mit den Jahren der Blick auf einzelne Kunstwerke? So tauchen wir ein in die faszinierende Welt des Kunstsammelns und erfahren mehr über die Anfänge und Entwicklungen einer solchen Leidenschaft. Adresse und Namen der Sammler werden nach der Anmeldung bekannt gegeben, um die Privatsphäre der Gastgeber zu schützen.
Freitag, 23.03.2012 | Galeriebesuch Die Kölner Galerie Thomas Rehbein – kurz GTR – wurde bereits 1995 in Köln gegründet und wird von Thomas Rehbein und Sylvia Stulz-Rehbein geführt. Das Programm umfasst zeitgenössische Positionen narrativer und konzeptueller Kunst. Im März führt uns Thomas Rehbein durch die vielversprechende Ausstellung mit dem Maler Ulrich Pester, der nach einem Grafik- designstudium an der HBK Freie Kunst bei Prof. Walter Dahn und Prof. Hartmut Neumann in Braunschweig studierte. In seinen skurrilen Gemälden lässt Pester Zwitterorte entstehen, in denen ein Spannungsverhältnis halb natürlicher halb domestizierter Szenerien vorherrscht. Durch sein mystisch-rätselhaftes Bildvokabular, das abstrakt und figürlich zugleich daherkommt, konstruiert der Maler undefinierbare und zeitlose Orte, die gespenstisch und gleichzeitig humoristisch anmuten.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- nach oben» APRIL
Donnerstag, 18.04.2012 | Messebesuch Als traditionsreichste Kunstmesse der Welt ist die Art Cologne ein Event, das man um keinen Preis verpassen darf! In der Halle 11 der Kölnmesse präsentieren rund 200 internationale Galerien Kunst der Klassischen Moderne, Nachkriegskunst und zeitgenössische Positionen. Neben weiteren nationalen und internationa- len Rückkehrern trugen auch schon im letzten Jahr interessante Newcomer zum hochklassigen Angebot bei, sodass wir auch auf die Art Cologne 2012 sehr gespannt sein dürfen! Innovative Programme wie OPEN SPACE, NEW CONTEMPORARIES und NEW POSITIONS legen den Fokus auf junge künstlerische Positionen. So macht die Mischung aus traditionellen, seit Jahren fest im Kunstbetrieb verankerten Galerien und frischen, experimentierfreudigen Ausstellern die Messe im Rheinland trotz zunehmender Konkurrenzveranstaltungen so einzigartig. Wie im letzten Jahr sind auch bei unserem diesjährigen Besuch der Messe wieder feste Termine bei Galerien und eine professionelle Führung eingeplant. Das genaue Tagesprogramm wird rechtzeitig bekannt gegeben. Anmeldung erforderlich bis zum 12.04.2012 per Mail unter friedrich.conzen@conzen.de.
Mittwoch, 23.05.2012 | Galerie- und Atelierbesuch Dass sich auch Banken, Versicherungen und andere Unterneh- men inzwischen der zeitgenössischen Kunst verschreiben, ist keine Seltenheit mehr. Unter dem Motto „Kunst am Arbeitsplatz“ verfügt auch die Provinzial Rheinland in Düsseldorf über eine hochkarätige Sammlung von über 200 Werken aus den Jahren 1985 bis 1995. Die Arbeiten von 60 deutschen und internatio- nalen KünstlerInnen, verteilt im gesamten Gebäude, sind jedoch den 2000 Mitarbeitern sowie den Kunden vorbehalten. Exklusiv geführt von Dr. Astrid Legge, Kuratorin der Provinzial Rheinland erhalten wir nun Einblick in die Corporate Collection der Provinzial und erfahren mehr rund um das Thema „Kunst und Unterneh- menskultur“. Passend zu unserem Besuch erscheint die Publikation „Deutsche Standards – Corporate Collections“, in der die Herausgeber Olaf Salié und Fritz Conzen rund 100 deutsche Fir- mensammlungen portraitieren.
Viele junge Künstler zog es in den letzten Jahren nach Berlin, und nicht nur, weil unsere Hauptstadt die Kunstmetropole schlechthin ist, sondern auch, weil dort die Mieten immer noch billiger sind als im Rheinland. Ein erschwingliches Atelier, ja überhaupt ein Atelier in Köln zu finden, ist oftmals eine frustrierende Angele- genheit. Umso freudiger ist das Engagement des Unternehmers und Sammlers Gil Bronner, der Kölner Kunstszene mit dem Bau eines neuen Atelierhauses unter die Arme zu greifen: In den ehemaligen Lidgens Fabrikgebäuden auf der Deutz-Mühlhemer- Straße sind im Sommer 2011 rund 40 moderne Ateliers entstan- den, die sich nicht nur für Maler, sondern auch für Künstler mit aufwendigeren Projekten eignen. Die Nachfrage ist immer noch riesig, das Atelierhaus aber bereits restlos ausgebucht.
Samstag, .09.2011 | Exkursion
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RUNDBLICK 2012
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